jess kidd: der freund der toten
5plus magazin17 Rezensionen 12
Dumont, 384 Seiten, € [D] 20,– | € [A] 20,60

Der sympathische Gelegenheitsdieb und Hippie Mahony hatte bis jetzt geglaubt, seine Mutter hätte ihn aus purem Egoismus in dem Dubliner Waisenhaus abgegeben, in dem er aufgewachsen war. Sechsundzwanzig Jahre später jedoch wirft ein anonymer Brief ein ganz anderes Licht auf die Vergangenheit. Was geschah damals tatsächlich mit der jungen Frau und ihrem Baby? Auf der Suche nach Antworten reist Mahony in sein Heimatstädtchen Mulderrig. Dass er seiner Mutter sehr ähnlich sieht, merkt er von Beginn an, das Misstrauen lässt sich mit den Händen greifen. Doch die alte Mrs Cauley, eine ehemalige Schauspielerin und ebenfalls eine Außenseiterin in Mulderrig, ist fest davon überzeugt, dass Mahonys Mutter umgebracht wurde. Gemeinsam hecken die beiden einen Plan aus, um den Mörder ausfindig zu machen. Dass sie bald Hilfe von ungewöhnlicher Seite, nämlich von den Toten erhalten, irritiert Mahony nicht besonders … Und es darf auch den Leser nicht irritieren. Denn wer sich unvoreingenommen auf diesen erstaunlichen Erstling einlässt, der in so gar keine Schublade passt, wird mit großem Lesevergnügen belohnt. 
stern k Doris Widmer

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